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Mit einem Temperaturanstieg von über 3 Grad wird einmal mehr deutlich, wie stark Österreich mittlerweile von der Klimaerwärmung betroffen ist. Die aktuellen Klimaveränderungen machen sich insbesondere durch den anhaltenden Mangel an Niederschlägen bemerkbar.
Wie auch die GeoSphere Austria letzte Woche berichtete, nähern sich einige Regionen Österreichs mit ihren Niederschlagsmengen den bisherigen Trockenheitsrekorden. In Teilen des Landes ist der Waldboden daher sehr trocken, was die Waldbrandgefahr erheblich erhöht.
„Besonders der ausgehende Winter und das beginnende Frühjahr zählen mittlerweile zu den risikoreichsten Zeiten für Waldbrände. Der Grund ist, dass noch immer viel vertrocknete Biomasse des Vorjahres auf den Böden liegt. Schon eine kleine Unachtsamkeit kann ausreichen, um einen Waldbrand auszulösen“, so LFBÖ Präsident Konrad Mylius.
Aufruf zur Vorsicht: So können Brände verhindert werden
Wie bereits die Österreichischen Bundesforste warnen auch wir als Land&Forst Betriebe Österreich und appellieren an alle Waldbesucher an den Naturverstand.
Mit umsichtigem und vorsichtigem Verhalten kann jeder Waldbesucher die Brandgefahr eindämmen:
Richtiges Verhalten bei Entdeckung eines Waldbrandes
„Ein Waldbrand gefährdet nicht nur den Wald, sondern auch Menschen und Tiere. Daher ist besondere Vorsicht geboten“, warnt Verbandspräsident Mylius und informiert: „Sollten Sie einen Waldbrand entdecken, begeben Sie sich in sichere Entfernung zum Brand und alarmieren Sie unverzüglich die Feuerwehr unter der Nummer 122. Geben Sie so genau wie möglich bekannt, wo Sie den Brand entdeckt haben, wie groß der Brand bereits ist und was brennt – Bäume, Böden etc. Informieren Sie die Feuerwehr zusätzlich, ob Menschen oder Gebäude in Gefahr sind.“
Prävention: Wie sich Forstbetriebe vorbereiten
Da die Waldbrandgefahr mit den Klimaveränderungen stetig steigt, arbeiten Forstbetriebe, Waldbesitzer und Einsatzkräfte gezielt an Präventionskonzepten. Dazu gehören:
Letztlich kann die Waldbrandgefahr nur durch ausreichend Regenfälle nachhaltig gesenkt werden. Bis dahin gilt: Vorsicht und umsichtiges Verhalten durch Naturverstand sind der beste Schutz!