
Mit dem Frühling startet auch die Radsaison und viele zieht es in den Wald. Doch was als besonderes Freizeiterlebnis im Grünen gedacht ist, unterliegt klaren gesetzlichen Regeln. Warum Rücksicht, Wissen und Naturverstand jetzt besonders gefragt sind.
Mit den ersten warmen Tagen beginnt auch die Radsaison und immer mehr Menschen steigen wieder aufs Fahrrad. Die Auswahl an Modellen ist groß und spricht alle Altersgruppen an: Vom vielseitigen Gravelbike für Asphalt und Schotter bis hin zum E-Bike, das besonders im Gelände und im Mountainbike-Bereich zunehmend Verbreitung findet. Gleichzeitig übt der Wald auf viele Radfahrer eine besondere Anziehungskraft aus: frische Luft, angenehmer Schatten und das Gefühl von Freiheit machen das Freizeiterlebnis besonders intensiv. Was dabei jedoch oft übersehen wird: In Österreich ist das Radfahren im Wald klar geregelt und ohne entsprechende Freigabe grundsätzlich nicht erlaubt. Gerade zum Saisonstart ist es für ein verantwortungsbewusstes Radfahren mit Naturverstand daher wichtig, sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen und den Auswirkungen auf Lebens- und Arbeitsraum Wald auseinanderzusetzen.
Wie aktive Forstwirtschaft mit Naturverstand klimafitte Wälder schafft, Kohlenstoff langfristig bindet und gleichzeitig Wertschöpfung sowie Versorgungssicherheit in Österreich sichert.

Die heimischen Wälder stehen unter Druck und sind gleichzeitig eine der wichtigsten Lösungen im Kampf gegen den Klimawandel. Nachhaltige Waldbewirtschaftung mit Naturverstand stärkt stabile Wälder, sichert regionale Wertschöpfung und schützt unser Klima. Warum Holz dabei eine Schlüsselrolle spielt und wie aktive Bewirtschaftung Zukunft schafft, zeigt dieser Beitrag zum Internationalen Tag des Waldes. Mehr

Mit den ersten Schneeglöckchen, Schneerosen und dem Duft von Bärlauch erwacht der Wald aus dem Winter. Damit dieses Naturerlebnis erhalten bleibt, braucht es Achtsamkeit gegenüber Pflanzen, Tieren und Waldbesitzenden. Wie respektvolles Verhalten und sicheres Sammeln gelingen, zeigt dieser Beitrag. Mehr

Der Wald kommt zur Ruhe, doch der Winter ist auch Arbeitszeit. Rücksicht, Aufmerksamkeit und Wissen zählen jetzt besonders.
Lesen Sie weiter, warum das so ist. Mehr

Im November kehrt Ruhe in den Wäldern ein – die Natur bereitet sich auf den Winter vor. Wer jetzt unterwegs ist, sollte Rücksicht nehmen: Viele Tiere ziehen sich in geschützte Bereiche zurück, und durch die frühe Dämmerung steigt auch die Gefahr von Wildunfällen.

Immer mehr Menschen suchen Erholung in der Natur und Kulturlandschaft – auch durch Campen abseits der Wege. Doch nicht alles, was natürlich wirkt, ist erlaubt. Wer draußen unterwegs ist, trägt Verantwortung: für Tiere, Pflanzen, Eigentum und Mitmenschen. Mit Naturverstand agieren heißt, sich an bestehende Regeln zu halten. Damit schützt jede und jeder wertvolle Lebensräume und ermöglicht ein faires Miteinander in der Kulturlandschaft. Weiterlesen

Die Pilzsaison ist eröffnet! Doch wer in Österreichs Wäldern auf Schwammerlsuche geht, trägt auch Verantwortung. Denn mit jedem Schritt durch den Wald gilt es, Natur und Eigentum zu achten. Nachhaltige Forstwirtschaft schafft die Grundlage für die enorme Pilzvielfalt – und wer mit Naturverstand sammelt, schützt nicht nur die eigene Gesundheit, sondern auch den Lebensraum Wald. Weiterlesen
Frühlingszeit ist Nachwuchszeit – wir appellieren an alle Waldbesucher*innen, jetzt besondere Rücksicht auf die Natur zu nehmen und Hunde an die Leine zu führen.

Der Frühling lässt die Natur aufblühen – und mit ihm beginnt im Wald eine der sensibelsten Phasen des Jahres: die Brut- und Setzzeit. Rehe, Wildschweine, Hasen, Füchse, Vögel und viele weitere heimische Arten bringen jetzt ihren Nachwuchs zur Welt oder ziehen ihn groß. Der Wald wird zur Kinderstube der Natur, in der Störungen schwerwiegende Folgen haben können. Weiterlesen

Mit einem Temperaturanstieg von über 3 Grad wird einmal mehr deutlich, wie stark Österreich mittlerweile von der Klimaerwärmung betroffen ist. Die aktuellen Klimaveränderungen machen sich insbesondere durch den anhaltenden Mangel an Niederschlägen bemerkbar. Damit erhöht sich die Waldbrandgefahr derzeit deutlich. Mit Naturverstand können Waldbesucher Waldbrandvorsorge treffen und auch Waldbesitzer:innen und Forstbetriebe passen sich mit Präventionskonzepten an die Veränderungen an. Weiter lesen

Naturverstand gefragt! Der Winter ist die Hauptsaison für die Holzernte
Die Holzernte im Winter vereint Nutzen und Schutz: Gefrorene Böden verhindern Bodenschäden, der geringere Wassergehalt im Holz sorgt für optimale Qualität, und Pilze oder Schädlinge haben bei frostigen Temperaturen keine Chance. Gleichzeitig gilt es, den Wald als Arbeits- und Lebensraum zu respektieren. Ob Wanderer, Forstwirte oder Tierwelt – alle profitieren von einem verantwortungsvollen Umgang mit der Natur. Mit Umsicht und Rücksicht bleibt der Winter eine Zeit der nachhaltigen Nutzung und Erholung. Mehr
Herbst in der Natur

Der Herbst lockt mit bunten Farben und lädt zu Ausflügen in die Natur ein – doch auch die Wildtiere bereiten sich auf den Winter vor. Wie Sie durch rücksichtsvollen Umgang den Lebensraum der Tiere schützen und auch im Straßenverkehr sicher unterwegs sind, erfahren Sie hier!
Pilze sammeln mit Naturverstand

Die sommerliche Schwammerlsaison ist eröffnet! Doch wer in den Wald geht, um die köstlichen Schwammerl zu suchen, sollte sich bewusst sein: Übermäßiges Sammeln stört das fragile ökologische Gleichgewicht. Denn Pilze sind für den Wald lebenswichtig. Hier ist der Naturverstand gefragt!

Mountainbiken boomt in Österreich und ist nach Wandern die beliebteste Sommersportart. Besonders beliebt sind Touren durch den Wald. Damit dies allerdings legal passiert, ist es wichtig, sich auf eigens dafür ausgewiesenen Strecken zu bewegen. Es gibt zahlreiche ausgewiesene Mountainbikestrecken, die durch Kooperationen zwischen verschiedenen Nutzergruppen ermöglicht wurden. Ein Vorzeigeprojekt sind die Wexl Trails, die seit 2018 in Zusammenarbeit mit Forstbetrieben, Weidegenossenschaften, Landwirten und Grundeigentümern bestehen. Die Wexl Trails, ein Mountainbike-Trailcenter in St. Corona am Wechsel initiierten gemeinsam mit der ARGE Wechselforst einen Aktionstag rund um die Gefahren bei Waldarbeiten für Mountainbiker auf.

Wildtiere im Wald benötigen im Winter besonder viel Ruhe. Der Winter ist vor allem für Wildtiere eine Zeit der besonderen Entbehrungen, da es zumeist an ausreichend Nahrung fehlt. Während dieser Zeit halten einige Tiere ihren Winterschlaf, andere wiederum ziehen durch die Wälder auf der schwierigen Suche nach Nahrung. Alle befinden sich jedoch in eine Art "Überlebensmodus". Das bedeutet, dass jeder zusätzlicher Stress, etwa durch freilaufende Hunde oder Waldbesucher, die die Forstwege verlassen haben, für Waldtiere tödlich enden können.

Mit steigenden Temperaturen steigt fast jedes Jahr - und das immer früher - auch die Waldbrandgefahr. Besonders akut ist die Waldbrandgefahr im Sommer oder bei lang anhaltenden Trockenperioden.

Achtung - besonders jetzt im Sommer und bei Nachtfahrten auf Landstraßen: Wild quert!
Viele Wildtiere sind besonders in der Nacht und zur Dämmerung aktiv und durchstreifen ihr Revier. Dabei queren sie oft auch Landstraßen. Wenn sie dabei das Licht eines herannahenden Fahrzeugs sehen, bleiben sie geblendet oft mitten auf der Straße stehen. Die Konsequenzen sind dabei oft für Mensch und Tier verheerend.

Der Frühling ist da und damit auch die Brut- und Setzzeit. Damit sich Waldtiere wie Hasen, Rehe und Wildschweine, aber auch viele Vogelarten ungestört um ihren Nachwuchs kümmern können, sind sie vor allem in dieser Zeit auf Ruhe angewiesen.

Winterzeit ist (Holz)Erntezeit. Und die Waldtiere brauchen Ruhe. Im Winter ist im Wald besondere Vorsicht und Rücksicht geboten, denn nicht nur wird besonders viel im Wald gearbeitet und geerntet, sondern auch die Waldtiere benötigen gerade jetzt viel Ruhe, um Energie zu sparen.

Der Wald ist ein Ort mit vielen Talenten. Die neue Webseite www.waldgeschichten.com bietet allen Interessierten einen Einblick in die Vielfalt dieses einzigartigen Lebensraums. Und allen Forstbesitzern und -bewirtschaftern die Möglichkeit, ihre Arbeit in der Natur, die Herausforderungen und ihr Wissen mittels Videos und den eigenen Geschichten zu vermitteln. Und gleichzeitig für mehr Verständnis für die Natur und seine Bewohner zu werben.
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Zu dieser Jahreszeit, wo die Tage kürzer werden, bereitet sich auch die Fauna und Flora auf den nahenden Winter vor. So werfen die verfärbten Laubblätter ihre Blätter ab, Tiere tanken Energie für den nahenden Winter.

Das feucht-warme Wetter der letzten Tage bieten die perfekten Bedingungen für das Sprießen von Pilzen und anderen Waldfrüchten. Gleichzeitig lockt die Sommerzeit auch Menschen auf der Suche nach den begehrten Waldfrüchten in den Wald. Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass Pilze für das sensible ökologische Gleichgewicht des Waldes überlebenswichtig sind. Weiter lesen

Österreich beeindruckt mit einem reichhaltigen Landschaftsbild. Eine Wanderung bietet sich an, diese vielseitigen Naturräume zu erleben. Dazu locken auch die Sommertemperaturen häufig in den Wald und auf die Berge. Auch Klima- und Umweltministerin Leonore Gewessler weiß, mit Naturverstand im Gepäck steht einem beeindruckenden Wandererlebnis im Naturparadies nichts mehr im Wege. Weiter lesen

Mit der „Naturverstand“-Kampagne wird auf das verantwortungsvolles Verhalten in und mit der Natur eingeganngen. Denn seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit Reiseeinschränkungen erlebt der Ausflug ins Grüne eine Renaissance. Dabei ist erkennbar, dass of die Zusammenhänge der heimischen (Kultur-)Landschaft und deren Bewirtschaftung nicht bewusst sind. Die Naturverstands-Initiative unterstützt Naturliebhaber dabei, das notwendige Verständnis für ein funktionierendes Ökosystem in Verbindung mit einer nachhaltigen Landbewirtschaftung wieder zu erlangen... Weiter lesen